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Krankenhäuser – wer bleibt übrig?

(Christina Ruhrmann, Michaela Lemm)

Haben Sie Krankenhäuser im Kreditportfolio? Dann könnte Sie dieser aktuelle Beitrag aus unserem Partner-Netzwerk im Rahmen der ETL-Gruppe interessieren. Kommen Sie bei detaillierterem Informationsbedarf gerne auf uns zu.

Das Gesundheitswesen steht seit Jahren vor großen Herausforderungen und Umbrüchen, welche sich noch weiter verschärfen werden. Die Effekte der Pandemie, gesetzliche Vorgaben und demografische Entwicklung führen dazu, dass sich die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser verschlechtern wird. Dabei hat die Pandemie durchaus nachhaltige Auswirkungen:  Kredit- und Tilgungsfähigkeit hängen zentral von der behandelten Fallzahl ab. Gerade diese ist aber auch nach den Lockdowns bei vielen Häusern deutlich unter dem Niveau 2019 und bringt diese in existenzielle Schwierigkeiten.

Seit 2017 stagnieren die stationären Leistungen. In der Folge stieg der Anteil der Krankenhäuser, die kein ausgeglichenes Jahresergebnis mehr erzielen konnten. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie wurde im Jahr 2020 ein massiver Rückgang von fast 13% der stationären Fallzahlen verzeichnet. Die von der Bundesregierung bereitgestellten Freihaltepauschalen für Behandlungskapazitäten während der Corona-Pandemie konnten die Erlösminderung der Krankenhäuser im Jahr 2020 im Durchschnitt mehr als ausgleichen, weshalb sich die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser im Jahr 2020 etwas entspannte. Besonders profitierten kleinere Häuser in der ersten Phase mit gleich hoher Freihaltepauschale.

 

In den nächsten Jahren wird sich der negative wirtschaftliche Trend der Krankenhäuser jedoch wieder fortsetzen, bei einem Wiedererlangen des Fallzahlniveaus von 2019 steigt der Anteil von Krankenhäusern mit einem negativen Jahresergebnis bis 2030 weiter an.

Die mit der Corona-Pandemie angeordneten Maßnahmen für Krankenhäuser führten zu einem Rückgang der Behandlung ambulant-sensitiver Fälle, was sich zukünftig weiter verstetigen könnte. Deutschland hat im Ländervergleich, gemessen an den Krankenhausfällen je Einwohner, eine hohe stationäre Fallzahl und somit ein hohes Potenzial der Ambulantisierung stationärer Fälle. Das spricht für einen anhaltenden Fallzahlrückgang in den nächsten Jahren.

Sollte das Fallzahlniveau von 2019 nicht wieder erreicht werden und weiterhin anhaltend niedrige stationäre Fallzahlen zu erwarten sein, wird es zu einem massiven Einbruch der wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser kommen. Der Anteil an Krankenhäusern mit einem negativen Jahresergebnis würde ohne Gegenmaßnahmen die nächsten Jahre zunehmen und sich auf einem sehr hohen Niveau von 70% und mehr bewegen.

Darüber hinaus wird die demografische Entwicklung einen entscheidenden Einfluss auf die Krankenhäuser haben. Die Bevölkerung ab einem Alter von 65 Jahren nimmt stetig zu, während die Bevölkerung im Alter von 20-65 Jahre abnimmt und stagniert. Das führt dazu, dass die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen steigt, das Personal im Gesundheitswesen jedoch bei sinkenden Einnahmen der GKV durch weniger Beitragszahler immer knapper und teurer wird.

Die Nachhaltigkeit der stationären Leistungen und die Attraktivität als Arbeitgeber werden die zentralen Erfolgsfaktoren für die Zukunftsfähigkeit und damit Existenzsicherung eines Krankenhauses sein. Insbesondere bei Investitionen größeren Umfangs ist eine spezifische neutrale externe Bewertung im Kontext allgemeiner Entwicklung durch Spezialisten unabdingbar. Es gilt zu erkennen, welche Fehlentwicklungen tatsächlich pandemiebedingt und welche bei strukturellen Defiziten vorgeschoben sind. Nur so lassen sich die Risiken bei einer Kreditvergabe in der aktuellen Situation beherrschen.

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„Alle Kollegen empfanden die zweitägige Schulung zum Thema OSPlus Produktadministration als gut investierte Zeit. Mein persönlicher Eindruck wurde dadurch bestätigt. Erste Ideen, wie wir die neuen Ansätze zum Einsatz bringen können, sprudelten bereits kurze Zeit danach. Alle Kollegen – auch die, die meinten sie wären nicht so betroffen oder sie wüssten schon alles – haben bisher "Unbekanntes" als wertvolle Hilfestellung erkannt. Insbesondere das Stöbern im lebenden System war eine Hilfe.“

Gabriele Sarnow, stellvertretende Leiterin Interne Revision der Sparkasse Celle

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„Seit über 10 Jahren haben wir die Bereiche Informationssicherheits-Management und Datenschutz an die s-consit ausgelagert. Insbesondere schätzen wir die problemlose Zusammenarbeit sowohl auf fachlicher als auch persönlicher Ebene. Die s-consit ist uns stets ein verlässlicher Partner!"

Joachim Dietmar Ziegler, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Parchim-Lübz

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„Wir haben seit mehreren Jahren die Aufgabe des Informationssicherheitsbeauftragten an die s-consit ausgelagert und freuen uns über die stets reibungslose Zusammenarbeit. Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und hohe Fachkompetenz erleben wir im täglichen Umgang. Maßnahmen werden mit Augenmaß und partnerschaftlich umgesetzt. Weiter so!“

Jörg Winther, Leiter IT-Management der Sparkasse Münsterland Ost

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„Die Strategieberatung wurde individuell auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet und von den Mitarbeitern der s-consit professionell und zielorientiert umgesetzt. Die Strategieberatung der s-consit hat die zukünftigen Erfolge der Sparkasse somit aktiv beeinflusst.“

Horst Wanik, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Gelnhausen

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„Unsere kurzfristige Anfrage auf Unterstützung im Bereich Rechnungswesen wurde unkompliziert umgesetzt. Der Einsatz der s-consit war eine absolut wertvolle und hilfreiche Unterstützung. Wir sind sehr zufrieden!“

Thomas Maus, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Schlüchtern

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"Der Bericht zur DAW-Protokollauswertung durch die s-consit stellt für die Sparkasse einen enormen Mehrwert im Rahmen des IKS dar. Sie ist sehr übersichtlich gegliedert und konsolidiert die wesentlichsten Informationen aus den Tätigkeiten der Sparkassen Administratoren im Umfeld des 'Dezentralen Adminstrationswerkzeuges'. Die abgeleiteten Handlungsempfehlungen der s-consit aus der monatlichen Protokollauswertung unterstützen den IT-Verantwortlichen deutlich bei der Wahrnehmung seiner High-Level-Kontrollen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meines Erachtens nach top! Ich werde das Produkt der s-consit bei passender Gelegenheit weiterempfehlen.“

Andreas von Oesen, Leiter IT-Organisation der Weser-Elbe Sparkasse

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„Unser Ziel bei der Beauftragung der s-consit war neben der Sicherstellung der Jahresabschlusserstellung auch die Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Fachbereichs. Dieses wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Wir bedanken uns für die äußerst gute Zusammenarbeit!“

Michael Scholz, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Donauwörth

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"Die REV-Tools unterstützen uns, sodass wir die Abläufe im Rechnungswesen effizienter gestalten können."

Stefan Müller, Leiter Betriebswirtschaft/Planung, Kreissparkasse Schlüchtern

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"Das Quality Assessment der s-consit hat die strategische Ausrichtung meiner Revisionsprozesse zur Prüfungsplanung, Berichterstattung und Mängelverfolgung bestätigt. Besonders profitieren konnte ich von den Hinweisen zur Ausgestaltung der Organisationsrichtlinien für die Interne Revision, die praktischen Beispiele aus anderen Sparkassen waren dabei sehr wertvoll für die Weiterentwicklung unserer Revisionsfunktion."

Stephan Thörmer, Abteilungsleiter Interne Revision der Sparkasse Barnim