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Interne Revision: Bleiben Sie objektiv!
 
  • „Interne Revisoren müssen für die richtigen Dinge eintreten, höchste ethische Ansprüche erfüllen und dürfen niemals dem Druck nachgeben und ein Auge zudrücken.“
    (Richard Chambers, ehemaliger Präsident des IIA, 2017)
 

Ethisches Verhalten ist für die Arbeit der Internen Revision keine Selbstverständlichkeit. Dies wird dadurch deutlich, dass bereits in der Definition des Institute of Internal Auditors bzw. des Deutschen Instituts für Interne Revision e. V. ethische Verhaltensgrundsätze, wie die Unabhängigkeit und Objektivität, festgelegt werden.

 
  • „Die Interne Revision erbringt unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen, welche darauf ausgerichtet sind, Mehrwerte zu schaffen und die Geschäftsprozesse zu verbessern. Sie unterstützt die Organisation bei der Erreichung ihrer Ziele, indem sie mit einem systematischen und zielgerichteten Ansatz die Effektivität des Risikomanagements, der Kontrollen und der Führungs- und Überwachungsprozesse bewertet und diese verbessern hilft.“
    (Internationale Grundlagen für die berufliche Praxis (IPPF), IIA/DIIR, 2017)
 

Daher ist der Ethikkodex neben der vorstehenden Definition, den Grundprinzipien und den Standards ein verbindlicher Bestandteil der Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF). Der Ethikkodex beschreibt gemäß IPPF die Prinzipien für und Erwartungen an Einzelpersonen und Organisationen bei der Durchführung von Revisionsaufträgen, wobei es sich hierbei um Minimalanforderungen an das Verhalten der Betroffenen handelt. Er wird als notwendig angesehen, damit das Vertrauen in eine objektive Prüfung begründet werden kann.

Der Ethikkodex basiert auf vier Grundsätzen, die wiederum durch weiterführende Verhaltensregeln im IPPF unterlegt werden.

 
  • Integrität 

Die Integrität der Revisoren begründet Vertrauen und schafft die Grundlage für die Zuverlässigkeit ihres Urteils.

  • Objektivität

Revisoren zeigen ein Höchstmaß an Objektivität beim Zusammenführen, Bewerten und Weitergeben von Informationen über geprüfte Aktivitäten. Sie beurteilen alle relevanten Umstände mit Ausgewogenheit und lassen sich in ihrem Urteil nicht durch eigene Interessen oder durch Andere beeinflussen.

  • Vertraulichkeit

Interne Revisoren beachten den Wert und das Eigentum der erhaltenen Informationen und legen diese ohne entsprechende Befugnis nicht offen, es sei denn, es bestehen dazu rechtliche oder berufliche Verpflichtungen.

  • Fachkompetenz

Interne Revisoren setzen das für die Durchführung ihrer Arbeit erforderliche Wissen und Können sowie entsprechende Erfahrung ein.


Auch das Drei-Linien-Modell fordert im Grundsatz 5 die Unabhängigkeit der Internen Revision (als dritte Linie) von den Verantwortlichkeiten des Managements. Es wird betont, dass die Unabhängigkeit von kritischer Bedeutung für die Objektivität, Autorität und Glaubwürdigkeit der Arbeit der Internen Revision ist und durch unvoreingenommene und frei von Einflussnahme durchgeführte Planung und Erbringung von Revisionsleistungen erreicht wird.

Zusätzlich normiert die Bankenaufsicht für Kreditinstitute in AT 4.4.3 Tz. 3 der MaRisk die notwendige Prozessunabhängigkeit der Internen Revision.

Unabhängigkeit und Objektivität, worin liegt eigentlich der Unterschied?

Die Sicherstellung der Unabhängigkeit ist zunächst eine organisatorische Aufgabe. So muss der Leiter der Internen Revision der Ebene innerhalb der Organisation unterstehen, die sicherstellen kann, dass die Interne Revision ihre Aufgabe sachgerecht und unbeeinflusst erfüllen kann (IPPF Standard 1110).

Objektivität bezeichnet dagegen eine unbeeinflusste Geisteshaltung, die es Internen Revisoren erlaubt, ihre Aufgaben dergestalt auszuführen, dass sie ihre Arbeitsergebnisse und deren Qualität vorbehaltlos vertreten können. Objektivität erfordert, dass Interne Revisoren ihre Beurteilung prüferischer Sachverhalte nicht anderen Einflüssen unterordnen (IPPF Standard 1100). Internen Revisoren wird so ermöglicht, alle Dienstleistungen in einer Art und Weise umzusetzen, dass sie an ihre Ergebnisse glauben und keine Qualitätseinbußen existieren. Besonders die Trennung der Arbeit der Internen Revision vom aktuellen „Tagesgeschäft“ hilft dabei auch langfristig, die Objektivität zu wahren.

Da die Objektivität somit eine mentale Einstellung bzw. Fähigkeit ist, muss sich jeder Interne Revisor hinsichtlich seiner individuellen Objektivität hinterfragen. Gerade Verzerrungen und persönliche Bewertungen fuhren zu Interessenkonflikten und letztlich auch zu einem nicht nutzbaren Prüfungs- bzw. Revisionsergebnis. Deshalb ist eine konsequente Qualitätssicherung so enorm wichtig: Die Prüfungsberichte sollten stets noch einmal hinsichtlich ihrer Objektivität beurteilt werden!

Bei der Sicherstellung der Objektivität sind die nachfolgenden Rahmenbedingungen zu beachten:

  • Interne Revisoren müssen von der Beurteilung von Geschäftsprozessen absehen, für die sie zuvor verantwortlich waren. Die Objektivität kann als beeinträchtigt angenommen werden, wenn ein Interner Revisor eine Aktivität prüft, für die er im Verlauf des vorangegangenen Jahres verantwortlich war (IPPF Standard 1130.A1).
  • Die Interne Revision kann dagegen Prüfungsdienstleistungen in Bereichen anbieten, in denen sie vorher Beratungsdienstleistungen erbracht hat, vorausgesetzt, dass die Art der Beratung die Objektivität nicht beeinträchtigt hat und dass die individuelle Objektivität beachtet wird, wenn Ressourcen dem Auftrag zugeordnet werden (IPPF Standard 1130.A3).
  • Beratungsleistungen können Interne Revisoren auch für Geschäftsprozesse erbringen, für die sie früher Verantwortung getragen haben (IPPF-Standard 1130.C1). Wenn Interne Revisoren in Verbindung mit einer Beratungsleistung jedoch eine mögliche Beeinträchtigung der Unabhängigkeit oder Objektivität sehen, muss dies dem „Kunden“ vor der Annahme des Auftrags offengelegt werden (IPPF-Standard 1130.C2).

Die s-consit unterstützt Sie bei der Umsetzung moderner Revisionsansätze mit Prüfungen, Beratungen und Schulungen. Sprechen Sie uns gerne an und lassen Sie uns „objektiv bleiben“!

Ihr Oliver Hansen, Dipl.-Kfm. (CIA / CRMA)
Bereichsleiter Corporate Governance / Prokurist

Ihr Oliver Gose, Dipl.-Betriebswirt
Mitglied der Geschäftsführung

Ihre Ansprechpartner

Referenzen
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„Alle Kollegen empfanden die zweitägige Schulung zum Thema OSPlus Produktadministration als gut investierte Zeit. Mein persönlicher Eindruck wurde dadurch bestätigt. Erste Ideen, wie wir die neuen Ansätze zum Einsatz bringen können, sprudelten bereits kurze Zeit danach. Alle Kollegen – auch die, die meinten sie wären nicht so betroffen oder sie wüssten schon alles – haben bisher "Unbekanntes" als wertvolle Hilfestellung erkannt. Insbesondere das Stöbern im lebenden System war eine Hilfe.“

Gabriele Sarnow, stellvertretende Leiterin Interne Revision der Sparkasse Celle

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„Seit über 10 Jahren haben wir die Bereiche Informationssicherheits-Management und Datenschutz an die s-consit ausgelagert. Insbesondere schätzen wir die problemlose Zusammenarbeit sowohl auf fachlicher als auch persönlicher Ebene. Die s-consit ist uns stets ein verlässlicher Partner!"

Joachim Dietmar Ziegler, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Parchim-Lübz

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„Wir haben seit mehreren Jahren die Aufgabe des Informationssicherheitsbeauftragten an die s-consit ausgelagert und freuen uns über die stets reibungslose Zusammenarbeit. Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und hohe Fachkompetenz erleben wir im täglichen Umgang. Maßnahmen werden mit Augenmaß und partnerschaftlich umgesetzt. Weiter so!“

Jörg Winther, Leiter IT-Management der Sparkasse Münsterland Ost

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„Die Strategieberatung wurde individuell auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet und von den Mitarbeitern der s-consit professionell und zielorientiert umgesetzt. Die Strategieberatung der s-consit hat die zukünftigen Erfolge der Sparkasse somit aktiv beeinflusst.“

Horst Wanik, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Gelnhausen

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„Unsere kurzfristige Anfrage auf Unterstützung im Bereich Rechnungswesen wurde unkompliziert umgesetzt. Der Einsatz der s-consit war eine absolut wertvolle und hilfreiche Unterstützung. Wir sind sehr zufrieden!“

Thomas Maus, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Schlüchtern

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"Der Bericht zur DAW-Protokollauswertung durch die s-consit stellt für die Sparkasse einen enormen Mehrwert im Rahmen des IKS dar. Sie ist sehr übersichtlich gegliedert und konsolidiert die wesentlichsten Informationen aus den Tätigkeiten der Sparkassen Administratoren im Umfeld des 'Dezentralen Adminstrationswerkzeuges'. Die abgeleiteten Handlungsempfehlungen der s-consit aus der monatlichen Protokollauswertung unterstützen den IT-Verantwortlichen deutlich bei der Wahrnehmung seiner High-Level-Kontrollen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meines Erachtens nach top! Ich werde das Produkt der s-consit bei passender Gelegenheit weiterempfehlen.“

Andreas von Oesen, Leiter IT-Organisation der Weser-Elbe Sparkasse

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„Unser Ziel bei der Beauftragung der s-consit war neben der Sicherstellung der Jahresabschlusserstellung auch die Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Fachbereichs. Dieses wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Wir bedanken uns für die äußerst gute Zusammenarbeit!“

Michael Scholz, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Donauwörth

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"Die REV-Tools unterstützen uns, sodass wir die Abläufe im Rechnungswesen effizienter gestalten können."

Stefan Müller, Leiter Betriebswirtschaft/Planung, Kreissparkasse Schlüchtern

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"Das Quality Assessment der s-consit hat die strategische Ausrichtung meiner Revisionsprozesse zur Prüfungsplanung, Berichterstattung und Mängelverfolgung bestätigt. Besonders profitieren konnte ich von den Hinweisen zur Ausgestaltung der Organisationsrichtlinien für die Interne Revision, die praktischen Beispiele aus anderen Sparkassen waren dabei sehr wertvoll für die Weiterentwicklung unserer Revisionsfunktion."

Stephan Thörmer, Abteilungsleiter Interne Revision der Sparkasse Barnim