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Ethik für Revisoren: Eine neue Herausforderung?

Mit der fünften Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auch neue Erwartungen hinsichtlich einer angemessenen Risikokultur (AT 3) und der Entwicklung eines Verhaltenskodex (AT 5) formuliert.

Damit hat die BaFin der Internen Revision zwar ein neues Prüffeld auferlegt, aber sind diese Themen für die Interne Revision komplett neu? Die Antwort lautet: nein!

Für die Interne Revision sind moralische Prinzipien, die durch den Berufsstand formuliert werden, ein wichtiges Element. Daher hat das Institute of Internal Auditors (IIA) schon im Jahr 1968 den ersten Ethikkodex für die Interne Revision veröffentlicht. Somit feierte der Ethikkodex, der in seiner aktuellen Ausprägung fester Bestandteil der Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis (IPPF) ist, im letzten Jahr bereits seinen 50. Geburtstag.

Ethikkodex der Internen Revision: Grundsätze

  • Integrität: Die Integrität der Revisoren begründet Vertrauen und schafft die Grundlage für die Zuverlässigkeit ihres Urteils.
  • Objektivität: Revisoren zeigen ein Höchstmaß an Objektivität beim Zusammenführen, Bewerten und Weitergeben von Informationen über geprüfte Aktivitäten. Sie beurteilen alle relevanten Umstände mit Ausgewo-genheit und lassen sich in ihrem Urteil nicht durch eigene Interessen oder durch Andere beeinflussen.
  • Vertraulichkeit: Interne Revisoren beachten den Wert und das Eigentum der erhaltenen Informationen und legen diese ohne entsprechende Befugnis nicht offen – es sei denn, es bestehen dazu rechtliche oder berufliche Verpflichtungen.
  • Fachkompetenz: Interne Revisoren setzen das für die Durchführung ihrer Arbeit erforderliche Wissen und Können sowie entsprechende Erfahrung ein.

Gerade für die Interne Revisionsfunktion ist die Förderung einer von ethischen Grundsätzen geprägten Revisionskultur eine zwingende Voraussetzung, um Vertrauen in die objektive Prüfungstätigkeit zu begründen. Der Ethikkodex etabliert daher objektive Standards als Maßstab für die eigene Leistung. Als solcher dient er neben der internen Kommunikation auch der Darstellung nach außen.

In Sparkassen sind die ethischen Grundsätze in der Regel in der Geschäftsanweisung für die Interne Revision abgebildet, wobei dies nur ein Baustein zur Förderung ethischen Verhaltens darstellen kann. Insbesondere die Führungskräfte der Internen Revision müssen mit gutem Vorbild vorangehen und ethische Umgangsformen fördern, denn das Verhalten der Führungskräfte und die gelebte Unternehmenskultur  – der sogenannte „tone at the top“ – tragen maßgeblich zur Einhaltung der ethischen Regeln bei.

Ist ein Ethikkodex nur ein theoretisches Phänomen? Oder gar ein Papiertiger?

Aus der täglichen Praxis lassen sich viele Beispiele aufzeigen, bei denen ein Ethikkodex ein Wegweiser für ethisches Verhalten sein kann:

  • Persönliche Interessenkonflikte aufgrund privater Beziehungen innerhalb der Internen Revision oder zum geprüften Fachbereich
  • Lücken in der Fachkompetenz aufgrund der zunehmenden Komplexität der zu prüfenden Themen
  • Unklarer Umgang mit Feststellungen, die außerhalb des eigentlichen Prüfungsauftrags getroffen werden
  • Voreingenommenheit und Verzicht auf Prüfungshandlung aufgrund Vertrauen auf bisherige Prüfungsergebnisse
  • Einschränkung der berufsüblichen Sorgfalt aufgrund unzureichender Revisionsprozesse
  • Negative Beeinflussung der Objektivität durch unsachgerechte Anreizsysteme für die Interne Revision

Auch in Konfliktsituationen stets das Richtige zu tun, ist die Grundlage für die Glaubwürdigkeit der Internen Revision. Die s-consit als Ihr unabhängiger Revisionsspezialist stellt dabei ein wirkungsvoller Baustein in Ihrem Revisionssystem dar, um derartigen Zielkonflikten vorzubeugen. Darüber hinaus hat das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) Ende 2017 einen Praxisleitfaden zur Bewertung von ethikbezogenen Programmen und Aktivitäten veröffentlicht, den interessierte Mitglieder über den geschützten Bereich des Webauftritts des DIIR beziehen können.

Gerne beurteilen wir mit Ihnen gemeinsam die Qualität Ihres Ethikprogrammes und unterstützen Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer Methoden und Verfahren.

Für weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.
Kontakt

Referenzen
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„Alle Kollegen empfanden die zweitägige Schulung zum Thema OSPlus Produktadministration als gut investierte Zeit. Mein persönlicher Eindruck wurde dadurch bestätigt. Erste Ideen, wie wir die neuen Ansätze zum Einsatz bringen können, sprudelten bereits kurze Zeit danach. Alle Kollegen – auch die, die meinten sie wären nicht so betroffen oder sie wüssten schon alles – haben bisher "Unbekanntes" als wertvolle Hilfestellung erkannt. Insbesondere das Stöbern im lebenden System war eine Hilfe.“

Gabriele Sarnow, stellvertretende Leiterin Interne Revision der Sparkasse Celle

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„Seit über 10 Jahren haben wir die Bereiche Informationssicherheits-Management und Datenschutz an die s-consit ausgelagert. Insbesondere schätzen wir die problemlose Zusammenarbeit sowohl auf fachlicher als auch persönlicher Ebene. Die s-consit ist uns stets ein verlässlicher Partner!"

Joachim Dietmar Ziegler, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Parchim-Lübz

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„Wir haben seit mehreren Jahren die Aufgabe des Informationssicherheitsbeauftragten an die s-consit ausgelagert und freuen uns über die stets reibungslose Zusammenarbeit. Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und hohe Fachkompetenz erleben wir im täglichen Umgang. Maßnahmen werden mit Augenmaß und partnerschaftlich umgesetzt. Weiter so!“

Jörg Winther, Leiter IT-Management der Sparkasse Münsterland Ost

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„Die Strategieberatung wurde individuell auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet und von den Mitarbeitern der s-consit professionell und zielorientiert umgesetzt. Die Strategieberatung der s-consit hat die zukünftigen Erfolge der Sparkasse somit aktiv beeinflusst.“

Horst Wanik, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Gelnhausen

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„Unsere kurzfristige Anfrage auf Unterstützung im Bereich Rechnungswesen wurde unkompliziert umgesetzt. Der Einsatz der s-consit war eine absolut wertvolle und hilfreiche Unterstützung. Wir sind sehr zufrieden!“

Thomas Maus, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Schlüchtern

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"Der Bericht zur DAW-Protokollauswertung durch die s-consit stellt für die Sparkasse einen enormen Mehrwert im Rahmen des IKS dar. Sie ist sehr übersichtlich gegliedert und konsolidiert die wesentlichsten Informationen aus den Tätigkeiten der Sparkassen Administratoren im Umfeld des 'Dezentralen Adminstrationswerkzeuges'. Die abgeleiteten Handlungsempfehlungen der s-consit aus der monatlichen Protokollauswertung unterstützen den IT-Verantwortlichen deutlich bei der Wahrnehmung seiner High-Level-Kontrollen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meines Erachtens nach top! Ich werde das Produkt der s-consit bei passender Gelegenheit weiterempfehlen.“

Andreas von Oesen, Leiter IT-Organisation der Weser-Elbe Sparkasse

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„Unser Ziel bei der Beauftragung der s-consit war neben der Sicherstellung der Jahresabschlusserstellung auch die Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Fachbereichs. Dieses wurde zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Wir bedanken uns für die äußerst gute Zusammenarbeit!“

Michael Scholz, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Donauwörth

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"Die REV-Tools unterstützen uns, sodass wir die Abläufe im Rechnungswesen effizienter gestalten können."

Stefan Müller, Leiter Betriebswirtschaft/Planung, Kreissparkasse Schlüchtern

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"Das Quality Assessment der s-consit hat die strategische Ausrichtung meiner Revisionsprozesse zur Prüfungsplanung, Berichterstattung und Mängelverfolgung bestätigt. Besonders profitieren konnte ich von den Hinweisen zur Ausgestaltung der Organisationsrichtlinien für die Interne Revision, die praktischen Beispiele aus anderen Sparkassen waren dabei sehr wertvoll für die Weiterentwicklung unserer Revisionsfunktion."

Stephan Thörmer, Abteilungsleiter Interne Revision der Sparkasse Barnim